Kraft schöpfen

Raus aus dem Alltag und den Kopf freibekommen

Bei uns sollen Sie nicht nur therapeutisch und medizinisch auf höchstem Niveau betreut werden, sondern auf allen Ebenen Kraft schöpfen können. Unser Standort im knapp 18.000-Einwohner Städtchen Bad Tölz – ein heilklimatischer Kurort rund 50 Kilometer südlich von München am Nordrand der Alpen – bietet dazu geradezu ideale Bedingungen. Unser Patientenservice-Team versorgt Sie gerne mit zahlreichen Tipps für Wanderungen oder Langlauf-Routen in der Umgebung und weiß immer, was aktuell in den Kinos oder auf den Bühnen gespielt wird. 

Klarheit und Struktur, kombiniert mit Gemütlichkeit

Nicht nur die Lage, sondern auch die Architektur und die räumliche Atmosphäre können sich auf Ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden auswirken. Deshalb war für uns bei der Gestaltung der Klinikgebäude und -räume sowie der Patientenzimmer eine Kombination aus Funktionalität, Stil und Gemütlichkeit besonders wichtig. Ein warmes Farbkonzept, indirektes Licht und nicht zuletzt internationale Fotokunst erzeugen eine harmonische Atmosphäre, die zum Wohlfühlen einlädt.

Auch Essen kann Therapie sein

Was dem Körper gut tut, kann auch die Seele streicheln. Deshalb kommen in der Schlemmer Klinik – die rein zufällig einen sehr passenden Namen trägt – nur hochwertige und ausgewogene Speisen auf den Tisch, die liebevoll angerichtet werden. Dahinter steckt unser französischer Chefkoch Thierry Thirvaudey, der schon in Sterne-Restaurants gekocht hat. 

Ein Gruß aus der Küche

Im Gespräch: Küchenchef Thierry Thirvaudey

 

Worauf kommt es Ihnen beim Speiseplan an?

Unsere Küche kombiniert mediterrane und regionale Einflüsse miteinander. Abwechslung und Vielfalt liegen mir dabei besonders am Herzen: Deshalb habe ich einen Speiseplan entwickelt, bei dem sich zwölf Wochen lang – also für die maximale Aufenthaltsdauer in unserer Klinik – kein Mittagsgericht wiederholt. Unsere Patienten haben täglich die Wahl zwischen zwei Standard- und einem Wahlleistungs-Menü, das Patienten gegen Aufpreis erwerben können.

Und was kommt bei Ihnen auf keinen Fall auf den Tisch?

Fertigprodukten sagen wir hier den Kampf an. Frische, Saisonalität und Regionalität spielen für mich bei Einkauf und Zubereitung eine entscheidende Rolle. Mit selbst gemachtem Brot und Marmeladen zum Frühstück, Mittagsmenüs mit viel knackigem Gemüse und spannenden Beilagen-Variationen, frisch gebackenen Kuchen zum Kaffee und einer abendlichen Brotzeit mit dem gewissen Extra wollen mein Team und ich den Patienten die nötige Energie für den Tag geben – und ihnen kleine genussvolle Auszeiten bieten.

Was motiviert Sie als Klinik-Koch?

Ich will zeigen, dass eine gesunde, hochwertige Verpflegung mit dem gewissen Extra trotz Krankenkassen-Budget möglich ist. Bei uns sollen Patienten erleben, wie gut Essen tut, das mit Liebe zubereitet ist. Besonders für diejenigen, die die Freude am Essen verloren haben, ist das oft eine vollkommen neue Erfahrung. Ich bin fest davon überzeugt, dass unser ‚Soul Food‘ seinen Beitrag zum Therapieerfolg leistet.