AKTUELLE INFORMATIONEN ZUM CORONAVIRUS

Update 21.03.20

Ab heute gelten im Bundesland Bayern Ausgangsbeschränkungen. Das bedeutet konkret:

  • Physische und soziale Kontakte außerhalb des eigenen Hausstandes sind auf ein Minimum zu reduzieren.
  • Wo immer möglich ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten.
  • Es gilt ab sofort ein offizielle Besuchsverbot für Kliniken.
  • Sport und Bewegung an der frischen Luft sind nur noch allein oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes erlaubt.

 

Update 16.03.20

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Zusammenhang mit der zunehmenden Verbreitung des Coronavirus haben wir zum Schutz der Gesundheit unserer Patienten und Mitarbeiter folgende Regelungen getroffen:

  • Besuche von außen sind derzeit nicht erlaubt.
  • Innerhalb der Klinik setzen wir insbesondere auf umfangreiche Hygienemaßnahmen.
  • Für alle Fragen steht unser Patientenservice telefonisch unter 08041 / 8086 - 0 zur Verfügung.

TÖLZER SYMPOSIEN 2020

Mi, 22.04.2020 - Übertragungsprozesse verstehen und mit ihnen arbeiten

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der Besorgnis um die zunehmende Verbreitung des Coronavirus die Veranstaltung leider verschieben müssen. Sobald ein Ersatztermin feststeht, werden wir Sie gerne informieren.

Die dysfunktionalen inneren Schemata der Patienten zeigen sich auch in der therapeutischen Beziehung. In schwierigen Fällen drohen sie diese zu stören oder sogar zu zerstören. Im Sinne einer Problemaktualisierung kommt es zu neurotischen und oft subtilen Re-Inszenierungen, im schlimmsten Fall zu Retraumatisierungen. Der therapeutische Umgang mit diesen Prozessen bedeutet zunächst, diesen destruktiven Prozessen standzuhalten und nicht in untherapeutisches Ausagieren abzurutschen. Mithilfe einer aktiven Übertragungsanalyse können die auf den Therapeuten projizierten Muster erkannt und durchgearbeitet werden. Unterlaufen dem Therapeuten Fehler oder kommt es aus anderen Gründen zu Irritationen und Brüchen der positiven Beziehung zum Patienten, ist es die Aufgabe des Therapeuten, damit konstruktiv umzugehen. Bei diesen Prozessen spielt der bewusste und reflektierte Umgang mit der Gegenübertragung eine zentrale Rolle.

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Mi, 24.06.2020 - Schicksal und Psychotherapie

In der therapeutischen Arbeit stoßen wir oft an unveränderliche Gegebenheiten der Existenz, etwa in vergangenen, nicht mehr aufhebbaren Erfahrungen oder in aktuellen Auseinandersetzungen z.B. mit Tod und Sterben. Der Schicksalsbegriff, der lange Zeit in der psychotherapeutischen Praxologie stark vernachlässigt wurde, umfasst die kognitive und affektive Komplexität des Unveränderlichen und zeigt in seinen unterschiedlichen Facetten auch Anregungen zur 'Bewältigung' auf. Im Vortrag wird dieser Wissenschatz für das psychotherapeutische Arbeiten nutzbar gemacht.

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Mi, 18.11.2020 - Einführung in das Psychodrama

Nach einer kurzen theoretischen Einführung, die den Teilnehmern der Gesamtgruppe auch als Handout vorliegt, wollen wir die Gruppentherapiemethode Psychodrama im inneren Kreis einer Kleingruppe (ca 10 Personen) auf dem Wege der Selbsterfahrung kennenlernen. Neben Demonstration der Grundtechniken erfolgt die praktische Unterweisung für die verschiedenen Möglichkeiten der Inhalte und Formen des Psychodramas wie Doppeln, Rollentausch, Protagonistenspiel, Gruppenspiel und Monodrama (=Psychodrama in der Einzeltherapie), sowie die theoretische Begründung der Wirksamkeit der Psychodrama-Techniken auf interaktioneller, lernpsychologischer und tiefenpsychologischer Ebene. Literatur: Bender, W., Stadler, C.: Psychodrama-Therapie – Grundlagen, Methodik und Anwendungsgebiete. Schattauer (2011).

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