Neue
Perspektiven
schaffen

Unser Behandlungsansatz – So individuell wie Sie es sind

Jeder Mensch ist einzigartig – ebenso wie jede psychosomatische Erkrankung.
Basierend auf wissenschaftlich bewährten Methoden stellen wir die Therapie für jeden Patienten individuell so zusammen,
dass sie auf sein Krankheitsbild und seine Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Was und wie wir behandeln

Mit 153 Therapieplätzen können wir in der KIRINUS Schlemmer Klinik das gesamte Spektrum der psychosomatischen Medizin anbieten. Basierend auf bewährten Therapiemethoden und unserer langjährigen Erfahrung als Spezialklinik für Psychosomatik stellen wir die Therapie für jeden Patienten individuell so zusammen, dass die auf sein Krankheitsbild und seine Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Wenn die Niedergeschlagenheit nicht mehr vergehen will

Wir alle fühlen uns manchmal niedergeschlagen und antriebslos. Was aber, wenn dieses Gefühl nicht mehr verschwindet? Wer unter einer Depression leidet, schafft es oft nicht mehr, ganz alltägliche Dinge zu bewältigen. Alles erscheint aussichtslos. Doch das ist nicht der Fall: Depressionen können heute gut behandelt werden.

Dabei ist Depression nicht gleich Depression: Es gibt verschiedene Formen, die auch unterschiedliche Therapieansätze erfordern:

  • Typ 1: Qualitative Last
  • Typ 2: Quantitative Last
  • Typ 3: Historische Last
Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT)

Wir arbeiten mit dem Differentiellen-Dialektischen Modell der Depression (DDMD), das Depressionen in unterschiedliche Gruppen – darunter auch Burnout – einteilt.

Die Behandlung unserer Patienten baut auf dem bewährten Konzept der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) auf, das stark auf Verhaltenstherapie setzt. Wir haben diese Therapie weiterentwickelt und für die Behandlung von depressiven Störungen angepasst.

Das Therapeutische Training zur Reaktivierung und Erleichterung Emotionaler Prozeduren (TREEP) ist eine innovative Therapie, die auf den einzelnen Depressionstyp zugeschnitten und innerhalb weniger Wochen erfolgreich umgesetzt werden kann.

Wenn innere Spannungen nicht mehr
abgebaut werden können

Unsere Persönlichkeit wird im Laufe des Lebens von äußeren und inneren Umständen bzw. Erfahrungen geprägt. Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung haben sich darüber Eigenschaften und Verhaltensmuster angeeignet, die sie stark in ihrem Alltag und ihren zwischenmenschlichen Beziehungen beeinträchtigen.

Sie erleben oft extreme emotionale Schwankungen, die zu starken innerlichen Anspannungen führen. Häufig nutzen Borderliner selbstschädigende Verhaltensweisen, z. B. das Ritzen der Haut, um die unerträgliche Anspannung abzubauen. Bei der Entstehung von Borderline-Persönlichkeitsstörungen spielen häufig prägende Kindheitserfahrungen eine wichtige Rolle.

Dialektisch-Behaviorale Therapie für Borderline-Persönlichkeitsstörungen (DBT-B)

Wir behandeln unsere Patienten mithilfe der Dialektisch-Behavioralen Therapie für Borderline-Persönlichkeitsstörungen (DBT-B), einer nach Leitlinien bewährten Methode. Sie zielt darauf ab, Selbstmordgedanken und zerstörerische Verhaltensmuster zu reduzieren, das Selbstwertgefühl zu stärken und ungünstige Denkmuster ins Positive zu verändern.

Unsere Station für Borderline-Patienten ist durch den Deutschen Dachverband DBT e. V. nach den Richtlinien der Dialektisch-Behavioralen Therapie zertifiziert.

Wenn die Seele zu ‚verhungern‘ droht

Essen ist nicht nur Nahrung für den Körper, sondern auch für die Seele. Essen kann Genuss und Sinnlichkeit sein. Oder – bei einer Essstörung – genau das Gegenteil: Die Seele droht zu ‚verhungern‘ , obwohl sich alle Gedanken nur noch ums Essen drehen. Das Selbstbild ist verzerrt, und Betroffene versuchen, einen inneren Druck über das Essverhalten zu regulieren. Die häufigsten Arten sind Magersucht (Anorexia nervosa) und Bulimie (Bulimia nervosa), die nicht nur die Seele, sondern auf Dauer auch den Körper schädigen.

 
Station Essstörung

Auf unserer Station für Essstörung werden Sie von unseren Experten persönlich in einer Kleingruppe von maximal 8 Personen betreut. Weitere Infos finden Sie in unserem Flyer (PDF).

Kombinierte Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT)

Für die Behandlung unserer Patienten mit Essstörungen kombinieren wir verschiedene bewährte Behandlungsmethoden – je nach Essstörung, Persönlichkeit und Bedürfnissen des Patienten. Auch hier spielt die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) mit ihrem Fokus auf Verhaltenstherapie eine wichtige Rolle.

 
 
Kooperation mit dem Therapienetzwerk Essstörung (TNEss)

Die KIRINUS Schlemmer Klinik kooperiert mit dem Therapienetzwerk Essstörung, weitere Infos finden Sie auf der Website www.therapienetz-essstoerung.de

Traumatische Ereignisse können zur Entwicklung einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) führen, die ohne Hilfe kaum zu überwinden ist. Wir bieten speziell für Frauen, die Gewalt erfahren haben, auf Basis des Konzeptes DBT-PTBS, eine spezifische Therapie zur Behandlung der damit einhergehenden Traumafolgesymptome an.

 

Wenn erlebte Traumata den Alltag bestimmen

Traumatische Ereignisse können den Alltag stark beeinträchtigen. Das Erlebte kehrt oft in Bildern und Träumen wieder, lässt Alltagsaspekte vermeiden, schränkt die Lebensqualität ein und kann ohne eine psychologische Betreuung nicht bewusst verarbeitet werden.
Unser Behandlungsangebot richtet sich an Frauen, die in Folge von sexueller und körperlicher Gewalt in der Kindheit, Jugendzeit, frühem Erwachsenenalter oder nach einmalig erlebten Traumata (zum Beispiel Vergewaltigung, Raubüberfall, Verkehrsunfall) unter dem Störungsbild einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leiden.
Dieses äußert sich in Symptomen des Wiedererlebens (zum Beispiel Bilder, Flashbacks, Albträume), chronischen Zeichen der Übererregung und Vermeidungsverhalten. Begleitend können auch Symptome wie Veränderung bzw. Probleme in der Gefühls- und Impulsregulation, Veränderungen im Selbstbild (z.B. Minderwertigkeits-, Versagens-, Schuld- und Schamgefühle) sowie Probleme in der Beziehungsgestaltung (u.a. Misstrauen) bestehen, die gemeinsam mit den oben genannten typischen Traumafolgesymptomen unter der Diagnose einer komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung (kPTBS) zusammengefasst werden.

 

Dialektisch-Behaviorale Therapie für Posttraumatische Belastungsstörungen (DBT-PTBS)

Unsere störungsspezifisch ausgerichtete Station bietet insgesamt 12 Behandlungsplätze. Die Behandlung erfolgt in geschlossenen Gruppen mit jeweils sechs Patientinnen.
Unserer Behandlungskonzept der DBT-PTBS umfasst ein 12-wöchiges strukturiertes Behandlungsprogramm. Es kombiniert Prinzipien der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) nach Marsha Linehan mit traumaspezifischen Behandlungselementen (kognitiven und expositionsbasierten Methoden). Ein zentraler Baustein der Behandlung nach DBT-PTBS besteht im Commitment, das heißt in der Bereitschaft für die geplanten Behandlungsschritte.
Im Fokus stehen neben der Erarbeitung hilfreicher Strategien im Umgang mit Anspannungs- und Gefühlszuständen, die Bearbeitung von Schuld- und Schamgefühlen sowie die gezielte Konfrontation mit belastenden Erinnerungen im Rahmen der Einzeltherapie.
Neben der Einzeltherapie finden weitere Behandlungsangebote wie zum Beispiel Skillsvermittlung, Kunst-, Körper- und Bewegungstherapie in Gruppen statt.

 

Ziele der Behandlung entsprechend der Leitlinien
  • Belastung durch schwierige Gefühle zu reduzieren
  • traumabezogene negative Grundüberzeugungen bezüglich des Selbst und der Welt zu überprüfen
  • Vermeidungsstrategien abzubauen, die das Störungsbild aufrechterhalten

 

Unabdingbare Voraussetzungen für die Aufnahme sind:
  • nach klinischen Kriterien gesicherte Diagnose einer PTBS beziehungsweise kPTBS
  • ausreichende Stabilität und Bereitschaft sich im geschützten Rahmen aktiv mit Traumainhalten und den begleitenden Gefühlen auseinander zu setzen
  • kein Täterkontakt mit erneutem Traumatisierungsrisiko
  • Einbettung in ambulantes Behandlungsnetz mit laufender Psychotherapie
  • Im Vorfeld des stationären Aufenthaltes erfolgte medizinische Abklärung körperlicher Beschwerden
  • aktive Mitarbeit und Verantwortungsübernahme für den eigenen Therapiefortschritt

 

Kontraindikationen oder Hindernisse für die Aufnahme auf unserer Station:
  • schwerwiegende Selbstverletzung und nicht kontrollierbare Suizidalität
  • anhaltend schwere Dissoziationsneigung
  • Suchterkrankungen und akuter Substanzkonsum
  • Essstörungen mit BMI < 17,5
  • Akute oder chronifizierte Psychosen
  • Schwierige psychosoziale Situationen wie Wohnungslosigkeit, massive finanzielle Probleme, schädigende Beziehungen

Bitte sprechen Sie diese Punkte offen mit Ihrer ambulanten Therapeutin oder Ihrem Therapeuten an und nutzen Sie aktiv die Möglichkeit diese im Vorfeld zu bearbeiten, um den Aufenthalt vorzubereiten.

 

Intervallbehandlung

Eine Wiederaufnahme nach bereits erfolgter Behandlung auf unserer Station kann, vor allem bei komplexer Posttraumatischer Belastungsstörung, in einzelnen Fällen indiziert sein. Dies ist der Fall, wenn Sie im vorausgegangenen Aufenthalt von unserem Behandlungsprogramm profitiert haben, in eine ambulante Traumatherapie eingebunden sind und diese unter ihrem hohen Engagement und Umsetzung der erarbeiteten Strategien aktuell nicht ausreichend erscheint, um eine weitere Traumakonfrontation durchzuführen.
Um dies herauszufinden sowie erarbeitete Strategien zunächst im Alltag zu integrieren, erscheint eine Wiederaufnahme nach frühestens 12 Monaten empfehlenswert.
Entsprechende Zielsetzungen im Rahmen der ambulanten Therapie beziehungsweise Voraussetzungen für eine Wiederaufnahme sollten am Ende des ersten stationären Aufenthaltes besprochen sowie im Verlauf in Abstimmung mit Ihrer ambulanten Behandlerin oder Ihrem Behandler geklärt werden.

Wenn Schmerzen und Angst überhandnehmen

Wir behandeln in unserer Klinik auch Schmerz-, Angst- und funktionelle Störungen sowie weitere psychosomatische Erkrankungen. Bei der Behandlung dieser oft sehr individuellen Krankheitsbilder profitieren Patienten von unserer langjährigen Erfahrung in der Psychosomatik. 

Persönlicher Behandlungsplan

Um die Erkrankung richtig einzuordnen, setzen wir auf eine ausführliche diagnostische Einschätzung zu Beginn des stationären Aufenthaltes. In einer Fallkonferenz von Fachärzten und Psychologen wählen wir anschließend die passende störungsorientierte Betreuung und erstellen einen persönlichen Behandlungsplan.

Bitte beachten Sie, dass wir Patientinnen und Patienten mit akuter Suizidalität, Psychosen (Schizophrenie, Manie), Demenz, Suchterkrankungen und einem BMI von unter 17,5 kg/m2 (außerhalb der Essstörung) nicht behandeln können.

Auch weitere Störungen, die zur Folge haben, dass die Patientin oder der Patient dem intensiven psychotherapeutischen Behandlungsangebot in unserem Setting nicht ausreichend folgen kann, sprechen gegen eine Aufnahme in unserer Klinik.

Ihr Tagesablauf in der Klinik

Wir sind davon überzeugt, dass klare Strukturen im Tagesablauf wichtig für den Behandlungserfolg sind, dass aber auch trotz fester Therapie- und Essenszeiten genügend Freiraum für persönliche Auszeiten, körperliche Aktivitäten an der frischen Luft und Besuche bleiben sollte.

Fest zur Therapie gehört die Einzel-Psychotherapie mit regulär zwei Sitzungen pro Woche. Darüber hinaus arbeiten wir in Gruppen, die wir oftmals als geschlossene Gruppen anbieten. Dabei bleibt eine Gruppe von der ersten bis zur letzten Sitzung zusammen; das bedeutet, dass die Patienten von den Erfahrungen anderer lernen, sich gegenseitig motivieren und gemeinsam Fortschritte erleben können.

Ergänzend wollen wir Ihnen im Lauf Ihres Aufenthalts bei uns Strategien vermitteln, die Ihnen den Umgang mit Gefühlen, Stress und anderen Menschen erleichtern. Das Ziel ist es, Ihnen ein Rüstzeug für die Zeit nach Ihrem Aufenthalt bei uns an die Hand zu geben und Ihnen so die Rückkehr in den Alltag zu erleichtern.

 

Unsere Bezugsteams: fachlich kompetent und persönlich für Sie da

Jeder Patient wird bei uns von einem Bezugsteam aus Ärzten und Therapeuten während seines gesamten Aufenthalts in der Klinik begleitet. Da eine vertrauensvolle Bindung zwischen Patient und Behandelnden eine wichtige Voraussetzung für den Therapieerfolg ist, achten wir beim Zusammenstellen der Teams darauf, dass Behandelnder und Patient menschlich zusammenpassen. Jeder Einzelne im Team bringt unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven ein – so können wir gewährleisten, dass unsere Patienten umfassend, individuell und kompetent betreut werden.

Praxis und Wissenschaft unter einem Dach

Unser Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen. Hierfür können wir auf mehr als 50 Jahre Erfahrung zurückgreifen. Dabei sorgt unser wissenschaftlicher Beirat dafür, dass wir immer auf dem neusten Stand der Wissenschaft sind. Zudem ermöglicht uns der Austausch mit anderen führenden Köpfen der Dialektisch-Behavioralen Therapie und der KIRINUS CIP Akademie die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Behandlungskonzepte. Und auch wir leisten unseren Beitrag zur Wissenschaft: Seit 2012 betreut Dr. Kathrin Thrum, leitende Psychologin der KIRINUS Schlemmer Klinik, eine umfangreiche klinische Studie zur Behandlung depressiver Störungen.

Von den Erfahrungen anderer lernen

Ein zentrales Element der Behandlung in der KIRINUS Schlemmer Klinik ist die Einzeltherapie mit zwei Sitzungen pro Woche. Darüber hinaus finden regelmäßig Gruppensitzungen statt. Aufgrund unserer Größe und Struktur können wir oftmals mit geschlossenen Gruppen arbeiten, in denen dieselben Patienten von der ersten bis zur letzten Sitzung zusammenbleiben. So entsteht ein intensives Zusammengehörigkeitsgefühl, und die Patienten profitieren von den Erfahrungen der anderen.

Neben den Einzel- und Gruppensitzungen arbeiten wir mit weiteren Therapieformen wie Achtsamkeitspraxis und Bewegungstherapie, um wichtige Fertigkeiten zu vermitteln, die den Umgang mit Gefühlen, Stress und anderen Menschen im Alltag erleichtern.


  • Stressbewältigungstraining: In dieser Gruppe erlernen Sie Strategien im Umgang mit Stress.
  • Selbstsicherheitstraining: Hier üben wir, eigene Ansprüche zu formulieren, uns frei zu äußern und uns auf angemessene Art und Weise durchzusetzen.
  • Schemagruppe: Indem wir Verhaltensschemata erkennen, können wir unerwünschte Verhaltensweisen verändern.
  • Fertigkeiten-Training (Skills-Training): Hier trainieren wir Alltagsfertigkeiten wie innere Achtsamkeit, bewusster Umgang mit Gefühlen, Stresstoleranz und zwischenmenschliche Fertigkeiten.
  • Depressionsgruppen: In dieser Gruppe lernen Sie, die eigene depressive Störung und ihre möglichen Ursachen und Folgen besser zu verstehen und zu akzeptieren.
  • Körperpsychotherapie: Indem Sie den eigenen Körper wahrnehmen, lernen Sie Bewegung als Grundlage Ihres Denkens, Fühlens und Handelns zu verstehen.
  • Kunsttherapie: In dieser Gruppe drücken wir uns gestalterisch aus, um innere Prozesse sichtbar zu machen und mit uns selbst sowie anderen in Kontakt zu treten.
  • Soziotherapeutische Gruppen: Hier erlangen Sie Fertigkeiten, die Ihnen die Rückkehr in den Alltag erleichtern.
  • Achtsamkeitspraxis: Das Ziel dieser Gruppe ist es, Stress im Alltag durch bewusste Achtsamkeit besser bewältigen zu lernen.
  • Entspannungstraining: Hier wollen wir eine Balance finden, um dem Alltagsstress besser begegnen zu können.
  • Bewegungstherapie: In dieser Gruppe lernen Sie Bewegung zu nutzen, um ein besseres Verständnis für sich selbst und das eigene Verhalten zu erlangen.

Ergänzt wird die Behandlung durch:

  • Milieutherapie: Es ist uns wichtig, dass Sie sich nicht ausschließlich mit ihren Problemen und Symptomen beschäftigen, sondern durch gemeinsame Freizeitaktivitäten (u.a. Kochen, Essen und Ausflüge) das menschliche Miteinander erleben und genießen.
  • Regelmäßige Chefarzt-/Oberarztvisiten
  • Familien- und Paargespräche

Ihre Therapie: wissenschaftlich fundiert, individuell zugeschnitten

In den vergangenen Jahren haben wir ein erfolgreiches Modell erarbeitet, mit dem wir Depressionen deutlich effektiver behandeln können.

Das Differentielle-Dialektische Modell der Depression (DDMD) unterteilt Depressionen in unterschiedliche Typen und erleichtert Therapeuten-Patienten-Gespräche über die Erkrankung.

Für die Behandlung haben wir das Therapeutische Training zur Reaktivierung und Erleichterung Emotionaler Prozeduren (TREEP) entwickelt. Es bietet für jeden Depressionstyp ein spezielles Behandlungsprogramm und orientiert sich an der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT), einer bewährten Form der Verhaltenstherapie. Unsere Patienten lernen, ihr Verhalten schrittweise ‚umzuprogrammieren‘, um Alltagssituationen besser zu meistern.*

* Reicherzer, Markus: Depressive Störungen: Differentielle manualisierte Behandlung mit Skillstraining und Psychoedukation, 2017 im Schattauer Verlag erschienen