Willkommen zum
7. Tölzer Symposium

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 „Psychotherapie ist mehr als Reden!“

Der Embodiment-Ansatz stellt eine Erweiterung der traditionellen kognitiven Verhaltenstherapien dar. Betrachtet man die Anwendung der bisherigen Verfahrenstechnik, stand hierbei vordergründig das sprachliche Format. Die Embodimenttechnik hingegen beschäftigt sich mit dem Handeln des Körpers und den eigenen Körpergefühlen. Körperbezogene Empfindungen und Impulse unterstützen dabei das Einfühlen in eine konkrete Situation und schaffen somit einen neuen therapeutischen Lösungsweg der Informationsverarbeitung. Wir freuen uns, dass wir mit Herrn Dr. Gernot Hauke einen ausgewiesenen Experten gewinnen konnten. Herr Dr. Hauke ist unter anderem Autor des Buchs „Strategisch Behaviorale Therapie: Emotionale Überlebensstrategien – Werte - Embodiment “. Gemeinsam mit ihm möchten wir uns der Theorie und Anwendung dieser Art von Verhaltenstherapie, zu der die Arbeit mit dem Körper gehört, nähern. 

 

Embodied Cognition in der kognitiv behavioralen Therapie
- Der direkte Zugang zum Gefühlsleben unserer Patienten

Mittwoch, 20. März 2019, 14:00 –17:30 Uhr

Die Grundlage unseres Selbstgewahrseins ist körperlich. Kernaffekt und somatische Marker prägen dieses Gefühl. Innerhalb des Raumes, der unseren Körper umgibt, werden Informationen tiefer verarbeitet als außerhalb unserer Armreichweite. Dieser Schutzbereich kann beeinträchtigt sein. Patienten entwickeln dann Stufen defensiven Verhaltens. In Situationen mit hohem Stress wird dabei die Defensivkaskade der Immobilität losgetreten und reicht von einer erhöhten Wachsamkeit bis hin zu kompletter Erstarrung.

Die Arbeit im Emotionalen Feld und den darin eingebetteten Embodiment-Techniken ermöglicht sowohl ein behutsames Vorgehen innerhalb der Grenzen des Klienten als auch die Entschlüsselung der zugrunde liegenden emotionalen Mechanismen. Das unmittelbare Erleben dieser Prozesse am eigenen Leib im geschützten Raum der Therapie ermöglicht schnellere und tiefere Einsichten als dies allein mit Gesprächen möglich wäre.
Literatur: Hauke, G. & Kritikos, A. (2018): Embodiment in Psychotherapy – A Guide for Practitioners. New York: Springer.

 

 

Programm

14:00 –14:10Begrüßung, Dr. M. Reicherzer
14:10 –15:45„Embodied Cognition in der kognitiv behavioralen Therapie – der direkte Zugang zum Gefühlsleben unserer Patienten“, Teil 1, Dr. Gernot Hauke
15:45 –16:15Pause
16:15 –17:30„Embodied Cognition in der kognitiv behavioralen Therapie – der direkte Zugang zum Gefühlsleben unserer Patienten“, Teil 2, Dr. Gernot Hauke
 
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Info

VeranstaltungsortCIP Klinik Dr. Schlemmer, Stefanie-von-Strechine-Str. 16, 83646 Bad Tölz
VeranstaltungsdatumMittwoch, 20. März 2019, 14:00 –17:30 Uhr
OrganisationCIP Akademie, Rotkreuzplatz 1, 80634 München, Tel +49 (0)89 / 130 793–15
GebührenImmatrikulierte Ausbildungskandidaten der CIP Akademie: 75,00 €, Gasthörer: 90,00 €
AnmeldungBis 13. März per E-Mail mit Ihrem vollständigen Namen und Ihrer Rechnungsadresse an info@cip-akademie.de, oder online mit dem Anmeldeformular unten.

Anmeldung

Person/en

Anfahrt

Mit Bahn und Bus:

Sie erreichen uns bequem mit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB). Vom Bhf Bad Tölz bringt Sie der örtliche Stadtbus der Linie 1 bis zur Haltestelle „Kurhaus“. Von hier aus sind es nur noch zwei Fußminuten zur CIP Klinik Dr. Schlemmer.

Mit dem Auto:

Wegen der begrenzten Anzahl an Parkplätzen nutzen Sie bitte über die Anfahrt „Schützenstraße“ den kostenfreien Parkplatz „Kurhaus 2“ in 800 Meter Entfernung. Weitere Parkplätze befinden sich in der Ludwigstraße und den dazugehörigen Nebenstraßen.